Pädagogisches Konzept

Bildung und Förderung in der frühkindlichen Phase

Für kleine Kinder ist der gesamte Tag ein spannender Lernprozess: es wird die Umgebung erforscht, verschiedenste Eindrücke werden verarbeitet und die Sinne werden ausgiebig getestet. Sie lernen viel über ihren Körper, die verschiedenen Arten von Kommunikation und imitieren das Verhalten von Erwachsenen sowie von anderen Kindern. Für eine gute Entwicklung ist es wichtig, die Kinder in einem behüteten Umfeld, immer wieder zu ermutigen neue Erfahrungen zu sammeln, um daraus langfristig zu lernen.

Ich möchte mit Eurem Kind zusammen auf eine große Entdeckungsreise gehen, ihm viele Dinge näher bringen und seine Neugier wecken. Das Ziel ist dabei selbstständiger zu werden, um mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu erlangen. Kinder sollen lernen, dass durch ihre Handlungen und ihre Kommunikation Reaktionen hervorgerufen werden, die dem Kind ermöglichen Einfluss auf seine Umwelt zu nehmen.

Folgende Bildungsfelder sind mir wichtig:
- Kommunikation
- soziales Leben in der Gruppe
- Natur
- Malen und Basteln
- Bewegung und Gesundheit

Mir ist es wichtig, ganz individuell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten Eures Kindes einzugehen, um es gezielt zu unterstützen.

Meine ausführliche Konzeption stelle ich Euch bei Interesse gerne zur Verfügung.

Warum gehe ich in den Wald mit den Tageskids?

Kinder sammeln Naturerfahrungen, sie lernen ihren Körper besser kennen, der Bewegungsapparat wird gestärkt und die Motorik, das Gleichgewicht und die Koordination werden stimuliert. Der Wortschatz wird erweitert, sie hören, riechen, fühlen und sehen die Natur. Für die Zukunft kann das bedeuten, dass sie eher wagen neue Dinge auszuprobieren. Der Tastsinn wird stimuliert durch Kontakt mit unterschiedlichen Oberflächen wie Sand, Gras, Steine, Baustämme, Blätter etc.

Windlichter basteln
Windlichter basteln
Lebensraum
Lebensraum
Naturwippe im Wald
Naturwippe im Wald
Eine kleine grüne Raupe
Eine kleine grüne Raupe
Nachtisch Joghurt mit Obst
Nachtisch Joghurt mit Obst
Japanischer Ahorn im Park
Japanischer Ahorn im Park
Kastanien sammeln
Kastanien sammeln
Sikawild in Schwelentrup
Sikawild in Schwelentrup
Sinnvolle Spielmaterialien
Sinnvolle Spielmaterialien

Spaß an Bewegung und Kreativität

Freies Spiel, Bewegung und Kreativität nehmen den größten Teil in unserem Tagesablauf ein. Die Kinder lernen durch Bewegung ihren Körper besser kennen und trainieren dabei alle Sinne. Wir gehen gerne vor die Tür und erkunden die Umgebung. Im Wald, auf dem Spielplatz, im Park oder im Garten können die Kinder noch ganz andere Sachen ausprobieren und ihre Erfahrungen erweitern. Ich spiele dabei gerne mit und stehe bei neuen Herausforderungen den Kindern helfend zur Seite.

Das Besondere kann jederzeit entdeckt werden: in der Natur finden sich überall Sachen, mit denen man spielen und basteln kann. Mit viel Freude untersuchen wir unsere Umgebung und probieren z.B. was sich zum Basteln eignet oder spielen einfach im Sandkasten. Für mich ist es immer wieder faszinierend, mit welchem Eifer und welcher Hingabe die Kinder neue Sachen für sich entdecken.

Auch Musik und Singen kommt in meiner Kindertagespflege nicht zu kurz. Durch zusammen gesungene Lieder und Tischsprüche erweitern und vertiefen die Kinder ihren Wortschatz und lernen schnell, kleine Lieder selbstständig mitzusingen.

Eingewöhnung: der Beginn eines neuen Lebensabschnittes

Die Phase der Eingewöhnung ist sowohl für das Kind als auch für die Eltern von großer Bedeutung – beide müssen Vertrauen zu mir aufbauen. Die Eingewöhnungsphase ist sehr individuell gestaltet: die Kinder reagieren unterschiedlich auf Veränderungen und manche Kinder benötigen mehr Zeit, um sich auf eine neue Umgebung und eine neue Bezugsperson einzustellen. Durch meine Erfahrungen weiß ich, wie man diesen Prozess optimal begleitet und jedem Kind die Möglichkeit gibt, sein eigenes Tempo anzuwenden. Auch für mich ist diese Phase immer wieder spannend und ich freue mich darauf, ein neues Kind kennenzulernen und eine vertrauensvolle Beziehung entstehen zu lassen.

Je nach Kind dauert die Eingewöhnung zwischen zwei und sechs Wochen. Sollte es einmal länger dauern, ist das auch in Ordnung – Euer Kind bestimmt das Tempo. Am Anfang der Eingewöhnung besucht Euer Kind zusammen mit einem Elternteil meine Kindertagespflege und ihr verbringt gemeinsam einige Stunden hier, wobei es die neuen Räume, die anderen Kinder und den Tagesablauf kennenlernt.

Im nächsten Schritt, der bereits nach einigen Tagen erfolgen kann, verlässt das Elternteil für eine Weile meine Kindertagespflege – bleibt aber natürlich in der Nähe. Die Dauer der Abwesenheit des Elternteils steigern wir je nach Fortschritt der Eingewöhnung. Ich beobachte Euer Kind in dieser Zeit sehr aufmerksam und wir besprechen dann die Erfahrungen, die Euer Kind in Eurer Abwesenheit gemacht hat. Die Eingewöhnungsphase ist beendet, wenn sich Euer Kind wohl bei mir fühlt und auch Ihr ein gutes Gefühl dabei habt, es den Tag über durch mich betreuen zu lassen.

Die Entwicklung des Kindes wird dokumentiert

Die Kindertagespflege setzt eine pädagogische und gesellschaftliche Aufgabe um. Die stetige Dokumentation der Entwicklung Eures Kindes ist für seine spezifische Förderung wichtig. Die einzelnen Schritte der Entwicklung werden in unterschiedlichen Formaten festgehalten und gesammelt, dazu zählen: Sprachlerntagebücher, Erinnerungsordner, Fotos und natürlich auch die Sachen, die die Kinder gemalt und gebastelt haben.

Die spezifische Entwicklung Eures Kindes ist somit nachvollziehbar und viele wichtige Schritte, auf dem langen Weg des Heranwachsens, werden festgehalten. Die Qualität meiner Arbeit in der Kindertagespflege lässt sich durch die Entwicklungsdokumentation messen. Es entsteht Vertrauen und es macht meine Tätigkeit transparent und nachvollziehbar.